Eisspeedway Weltmeisterschaft Inzell 2011 das Finale

"Ein Spektakel sondersgleichen"

Es hat sich gelohnt, nach Inzell zu fahren und sich das Finale der Weltmeisterschaft 2011 im Eisspeedway anzusehen. Der Besuch im Fahrerlager, die neue Max Aicher Halle, die super Stimmung unter den 6100 Zuschauern und natürlich die spannenden Rennen sind etwas ganz besonderes.
Im Fahrerlager
Keiner der Fahrer wollte auch nur einen einzigen Punkt hergeben. Solch spannende Rennen, habe ich selten erlebt. Sie haben alle gekämpft bis zum Schluß, dabei mußte dann am Ende noch nachgerechnet werden, denn fast währe es noch zu einem Stechen in der Weltmeisterschaft gekommen.
An Stefan Pletschachers Maschine wird noch geschraubt
Günther Bauer hat tolle Rennläufe gehabt und konnte sein Punktekonto noch etwas auffüllen, er erreichte den 2. Platz im C Finale und den 10. Platz in der Tageswertung, nur 1 Punkt hat gefehlt und er währe im B Finale gewesen. Aber auch Stefan Pletschacher lieferte eine gute Show und ist sehr gut gefahren. Einzig Max Niedermaier hatte, so wie es aussah, ein paar technische Probleme mit seinem Motorrad.
Günther Bauer, siebenfacher deutscher Meister, schreibt Autogramme
Das beste daran aber ist, es gab keine Stürze und keine Verletzungen, die bei einer solchen Sportart ja das eine oder andere mal passieren können. Die schnellste Durchschnittsgeschwindigkeit die vom Stadionsprecher durchgesagt wurde war 107 km/h.

Packende Rennen und Zweikämpfe
Das Ergebnis des heutigen Renntages:
A-Finale:
1. Nikolai Krasnikov (RUS)
2. Igor Kononov (RUS)
3. Danil Iwanov (RUS)
4. Sergej Karantchinzev (RUS)
B-Finale:
5. Dmitri Khomitsevitch (RUS)
6. Franz Zorn (A)
7. Vitalij Khomitsevitch (RUS)
8. Harald Simon (A)
C-Finale:
9. Dimtri Bulankin (RUS)
10. Günther Bauer (D)
11. Antonin Klatovsky (CZ)
12. Iwan Iwanov (RUS)
D-Finale:
13. Stefan Svensson (S)
14. Grzegorz Knapp (PL)
15. Max Niedermaier (D)
16. Peter Koij (S)

Wer Motorsport mag und sich für solche Rennen interessiert aber auch diejenigen die einfach mal Motorsportluft atmen wollen, sollten sich ein solches Rennen unbedingt einmal ansehen.

Ganze Kerle, in Rüstungen gepackt, auf martialischen Maschinen, rasen über blankes Eis. Noch Fragen? :-)
Start frei, los geht das Rennen
Nikolai Krasnikov, der Name sagt eigentlich schon alles, war wieder einmal nicht zu schlagen und hat somit am Ende seinen 7. Weltmeistertitel in der Einzelwertung gewonnen.

Siegerehrung: Krasnikov gewinnt Weltmeistertitel
Zum Schluß noch ein paar Links:
Günther Bauer Internetseite www.spike-bauer.com
Stefan Pletschacher Internetseite www.speedway.org
Max Niedermaier Internetseite www.stefan-iceracing.de
Unser Blogbeitrag zum Training http://kurcafe.blogspot.com
Google Maps Karte mit der Route von Reit im Winkl zur Max Aicher Halle
http://maps.google.com



Und zu guter letzt, noch ein Video, in dem Sie auch Günther Bauer in Aktion sehen können.



(c) Josef Türk jun. www.kurcafe.de 

0 Kommentar:

Kommentar veröffentlichen